
Infostand von Nein zur Bezahlkarte
Geflüchtete praktisch unterstützen!
Werde Tauschpat*in und hilf Betroffenen der diskriminierenden Bezahlkarte.
Die Bezahlkarte ist eine Guthabenkarte, die nicht an ein Bankkonto gebunden ist. Sie wurde eingeführt, um Geflüchtete finanziell einzuschränken. Jede einzelne Karte wird in einem umständlichen Prozess von Behörden an die betroffonen Geflüchteten ausgegeben und verwaltet. Uberweisungen und Lastschriftverfahren müssen erst von den Behörden genehmigt werden. Pro Monat kann nur ein kleiner Betrag -50€ – in bar abgehoben werden. Online-Nutzung funktioniert oft nicht.
Warum ist sie diskriminierend?
Die Bezahlkarte schränkt Betroffene stark ein. Sie können über ihr weniges Geld nicht mal mehr frei verfügen:
Viele Läden und Orte nehmen nur Bargeld. Andere nehmen Gebühren für Kartenzahlung bei niedrigen Beträgen. Bei wieder anderen Läden kann die Karte nicht benutzt werden. Günstig einkaufen z.B. im Second-Hand-Laden oder Internet ist schwierig oder unmöglich.
Ein Ticket im Bus kaufen? Geht nur mit Bargeld. Ein Deutschlandticket kaufen? Sollte gehen, tut es in der Praxis aber oft nicht.
Wie funktioniert die Tauschaktion?
Menschen mit Bezahlkarte kaufen mit dieser einen Einkaufsgutschein im Supermarkt für 50€. Damit können sie zu uns kommen, um diesen gegen Bargeld einzutauschen und somit mehr als 50€ Bargeld im Monat zur Verfügung zu haben.
Diese Einkaufsgutscheine versuchen wir dann mit solidarischen Menschen gegen Bargeld zu tauschen. Und dafür brauchen wir dich!
Du willst mitmachen?
Dann komm zu einer unserer vielen regelmäßigen Tauschaktionen und tausch Bargeld gegen Gutscheine. Organisiert euch dafür auch gerne mit Friends, Familie und Bekannten, um für sie Gutscheine zu tauschen.
Alle aktuellen Möglichkeiten Gutscheine zu tauschen findet ihr über unsere Infokanäle.