Noah Chorny

Schwingender Mast: ›Drunken MastEr‹

Eine akrobatische Achterbahnfahrt, mit Höhen und Tiefen: Ein etwas angetrunkener und tollpatschiger Mann entschließt sich, die Laternen der Stadt anzumachen. Er hatte aber schon zu tief ins Glas geschaut, was seinem Talent zum Missgeschick und Unsinn erst richtig auf die Sprünge hilft. Zu allem Überfluß sucht er sich die einzige Laterne aus, die noch wackeliger auf den Beinen ist als er selbst. Beide torkeln und toben in 6 m Höhe und schwingen so weit auf der dünnen Stange über eine so ungeheure Distanz, dass jeder sich fragt: Wieso bricht die nicht? Und wieso fällt der nicht endlich um? Aber das sind eben die Geheimnisse des Drunken Masters.

Der Künstler Noah Chorny
Noahs Spezialgebiet ist die 2000 Jahre alte chinesische Kunst der vertikalen Stangenakrobatik, die er vom ehemaligen Direktor des chinesischen Staatszirkus Nan Jing lernte. Dabei erklimmt der seit 15 Jahren in Deutschland lebende New Yorker einen hohen Mast auf die verschiedensten und unmöglichsten Weisen und stellt mit seinem Körper ›Fahnen‹ dar, die den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen scheinen.

Noah ist in New York City geboren und dort aufgewachsen. Er genoss sein Training bei einem kleinen Zirkus in Kalifornien, bevor er in den 90ern nach Europa kam. Er ist überall in Amerika sowie in Mexiko und in der Karibik, Japan und in fast jedem Land in West-Europa aufgetreten, darunter auch in einigen renomierten TV Sendungen in Deutschland, Frankreich und Spanien und in vielen Varietéshows in Deutschland, in Monaco und im Libanon. Zwischen seinen Shows schloss Noah ein Studium der Psychologie ab und aß das Zehnfache seines Gewichts an Erdnussbutter!!!

 

Kritik:

›[Noahs] Programm besticht durch Geschick und Kraft, vor allem aber durch die Anmut und Leichtigkeit, mit der er sie einsetzt. Wie er mit zwei Stöcken einen ›Devil Stick‹ jongliert, wie er leichtfüßig eine nackte Stange zum Zeltdach hinaufläuft, ist virtuos. Scheinbar ohne jede Anstrengung und trotz der Schwerkraft. Der Höhepunkt eines überhaupt hochklassigen Programms…‹ (Osnabücker Zeitung)

›Er war einer der Lieblinge beim Publikum in der Caldener Konzertscheune: Noah, der Laternenanzünder, der auf seiner biegsamen, meterhohen Laterne weit von links nach rechts schwang, bis knapp über die Tische am Boden kippte und wieder hoch unters Scheunendach federte. Faszinierend war das, zum Luftanhalten und zum Lachen, denn Noah spielte den Betrunkenen, was den eigenen Schwindel beim Zusehen noch verstärkte. Eine wunderbare Nummer, die tosenden Applaus erhielt. Unglaublich, wie sich der schmächtige Artist mit bloßer Kraft der Arme auf verschiedenste Art und Weise die Laterne hochbewegte. Beeindruckend seine Balance hoch über den Köpfen der Zuschauer…‹ (Hessische Allgemeine)

Dauer: ca. 20 Minuten